the donkey bridge

06. Januar 2012

2012 – das Jahr der Eselsbrücke – the year of the mnemonics

Die Dohle ist vom deutschen Naturschutzbund zum Vogel des Jahres gewählt worden. Der zu diesem Rabenvogel passende Wein ist nicht etwa der Dôle, sondern der Aigle, denn der mineralische Weißwein ist nach dem Vogel benannt, der in Italien nicht etwa Anguilla heisst (das wäre ja ein Aal), sondern Aquila. Nach dem Adler ist auch ein Ort in den Abruzzen benannt, der 2009 von einem Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden ist, bei dem 308 Menschen starben und 67.000 obdachlos wurden und über 15.000 Gebäude zerstört wurden, darunter der Ponte d’ Asino, der nach Berlusconis Besuch der Unglücksstelle vom Volksmund nur noch Ponte Ladrino (Diebesbrücke) genannt wird.

Wäre Thomas Manns Zauberberg nicht im Graubünden, sondern im Wallis angesiedelt gewesen, in Montana oder Crans beispielsweise, wäre die Dohle womöglich auch literarisch näher zum Adler gerückt, als sie heute ist. Dohlen sind verspielte Feinschmecker, intelligent und verfügen über ein ausgeprägtes Erinnerungsvermögen. Deshalb leben sie monogam und sind vom Aussterben bedroht. Eine Leibspeise der Dohle ist die Eidechse (französisch lézard, ausgesprochen wie “Lesart”, also Verständnis- oder Standpunktfrage), wenn sie ihre Nahrung nicht vom Teller eines schwindsüchtigen Patienten aus einem Sanatorium stibitzt. Deshalb ziert die Etikette des Agiles eine Lucertola, die gesellige Orte mit Licht, Sonne, Wein und Wonne mag, ein Lounge Lizard.

Als Eselsbrücke wird in der deutschen Sprache eine Gedächtnishilfe genannt, mit welcher Dinge miteinander in Beziehung gesetzt werden, die in keinem offensichtlichen Zusammenhang stehen, aber durch die assoziative Verbindung Erinnerungen verankern. Denn der schlaue Esel trippelt sicher über Stiege und Pfade, auf denen dem Hasenfuss schwindlig wird, bloss, um trockenen Hufes über das Wasser zu gelangen, von dem er nicht weiss, wie tief es ist. Nie würde ein Esel freiwillig durch einen Bach waten, weshalb man seit Menschengedenken Brücken für ihn baut. Nach dieser Lesart ist der pons asinorum nicht nur eine Versicherung, sondern auch eine Startrampe für fliegende Assoziationen und Erinnerungen. Nichts von Bedeutung für Dohlen.

Château d’Aigle, Musée de l’Etiquette Contemporaine

hubschrauber für das gericht

21. Mai 2011

Berlin-Prag

Das vorläufige Basalgericht von Köln wird in Zukunft mit dem Hubschrauber zu den Aussenterminen fliegen.

Arbeitsüberlastung, chronischer Zeit- und Schlafmangel beeinträchtigen auch in der Justiz zunehmend Personal und Angeklagte. Um Alkohol- und Medikamentenmissbrauch zu vermindern, sowie Prozessabläufe zu beschleunigen werden im Rheinland demnächst die gerichtlichen Staustrecken mit Direktflügen überwunden.

Bei einem Verhör auf dem internationalen Vogelflughafen der Bundesrepublik Deutschland in Bonn äusserte sich Dr. Bernhard Lanik erfreut über die Mobilitätsinitiative, die von Oberverwaltungsinspektor Vanda Leberecht ins Spiel gebracht wurde. Zum Einsatz kommt der allwettertaugliche Puma SA 330 von Aérospatiale mit Wechselbesatzung, wie Delana Felcher notierte (links).

Bald mit Puma unterwegs
Bald mit Puma unterwegs

pionierprojekt

19. April 2011

ornithoport bonn

Wenn die Bundesrepublik Deutschland als Bauträger in Erscheinung tritt, geht es entweder sehr schnell oder es dauert lang und wird endlich gut.

Der Vogelflughafen auf dem Dach der Bundeskunsthalle in Bonn wird sofort gut, denn die jüngsten politischen Entscheidungen machen aus der Initiative ein Pionierprojekt. Beim gegenwärtigen politischen Richtungswechsel geht es um mehr als den Atomausstieg, zur Debatte steht das globale Mobilitätskonzept, die Ziele der europäischen Gemeinschaft und die Ressourcenfrage.

Dabei reichen die Hintergründe für das Projekt bis in die Ära Kohl zurück, als mit der Bundeskunsthalle ein Ort der Repräsentation geschaffen wurde, dem eine Bedeutung beigemessen worden war, die sie nie erreichen konnte. Die Ironie der Geschichte liegt darin, dass sich das Ziel nun erfüllt, anders zwar als vom Bauherr gedacht, aber umso wirkungsvoller.

Die Funktion des Daches als Ausstellungsfläche ist problematisch, weil die Präsentation von Skulpturen teuer ist und immer Sicherheitsrisiken birgt. Dem Nutzungsprojekt für einen Vogelflughafen ging deshalb eine lange Diskussion über  Wahrscheinlichkeitsfragen und die Grenzen der künstlerischen Freiheit voraus.

Die Abklärung statischer Fragen und dynamischer Kräfteverhältnisse führte zu einer kunstgeschichtlichen Auseinandersetzung um das Jahr 1909, dem Berliner Secessionkonflikt zwischen den etablierten Impressionisten, wie dem damals 62-jährigen Max Liebermann und den nachfolgenden Expressionisten um Emil Nolde.

1909 war auch das Jahr der Flugpioniere – in Berlin wurde der Erstflug von Orville Wright gefeiert, kurze Zeit später der von Wilhelm Heinrich Focke mit seiner selbst entworfenen Ente. Focke war auch Künstler und Fussballstar, damals gerade halb so alt wie Liebermann, über dessen Pferdebilder dieser gesagt haben soll “nee mein lieber Focke, det kann ick nicht”.

Fliegen mochte Liebermann selber nie, aber er malte öfter aus der Vogelperspektive: “Wenn Gott gewollt hätte, dass ich fliegen könnte, hätte er mich nicht Maler, sondern Drache werden lassen.”

Gerade mal 18 war Max Ernst 1909, der spätere Mitbegründer der Dada Bewegung. Kunst aus der Vogelperspektive bedeutete für ihn, visionäre Fähigkeiten zu steigern, den Zufall zu objektivieren, den “Funken der Poesie springen lassen” , wie er im Filmporträt von Peter Schamoni sagt.

Damit ist er wie Focke einem modernen Wirklichkeitsbegriff verbunden, der sie beide von den Impressionisten und Expressionisten unterscheidet. Beide sehen im Vogelmotiv weit mehr als Bildsujets und eignen sich daher als Namensstifter für den ersten Vogelflughafen der BRD – auch wenn die grosse Ausstellung zur Eröffnung des ornithoports im Rheinland jetzt Max Liebermann zeigt.

In der nächsten Ausbaustufe wird die offene Namensfrage geklärt und der Vogelflughafen nicht nur mit dem IATA 3-letter-code identifiziert, sondern einem der beiden Pioniere gewidmet werden.

ornithoport-bonn

berlin-istanbul

25. Februar 2011

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Die deutsche Regionalverbindung in die Türkei über eine zentrale Bundesweiche in Berlin ist ein politisches Signal für  Offenheit und Entwicklungsbereitschaft. Die Debatte über die Chancen von Migranten gewinnt damit an Substanz und Perspektiven. Das klare Bekenntnis zu einem ökonomischen und kulturellen Brückenschlag schafft eine neue Vertrauensgrundlage und stabilisiert die Beziehungen zwischen den aufgeschlossenen Gesellschaften in Europa, dem nahen Osten und Arabien.

encounters with the original

Die gegenseitige Annäherung ist nicht nur eine Folge prosperierender Wirtschaftsbeziehungen, sondern auch eines verstärkten wissenschaftlichen und künstlerischen Dialogs. Das Interesse an fremden Mentalitäten und Differenzwahrnehmungen äussert sich in einer spürbar entspannteren Diskussion von Wert- und Machtstrukturen, wie beispielsweise in den aktuellen nordafrikanischen Befreiungsbewegungen.

Die unterschiedliche Wahrnehmung gemeinsamer historischer Zusammenhänge in Deutschland und der Türkei ist durch Sprach- und Religionsunterschiede allein nicht erklärbar. Die Verständnistiefe für andere Anschauungen  hängt von der Höhe der gegenseitigen Aufmerksamkeit und Achtung ab. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass das Interesse am eigenen Besitzstand grösser ist, als an einer gemeinsamen Erweiterung des Horizonts. Das Festhalten am Erbrecht zieht Neid, Misstrauen und Abschottung nach sich. Isolation begünstigt Missbrauch, Inzucht und Verblödung. Selektive Erinnerungen können Vorurteile über Generationen prägen und zu Missverständnissen, Unversöhnlichkeit und Gewalt führen.

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the art of lying

Dagegen fördert Neugierde und Interesse an Geschichten, Erfahrungen und Idealen anderer Menschen Zuversicht und Entwicklungsspielraum. Der Schneider von Ulm ist in der Türkei viel weniger bekannt als der erste erfolgreiche Gleitflieger Hezarfen Ahmet Çelebi, von dem jedes Kind weiss, dass er den Bosporus bereits 1638 vom Galataturm aus überquerte. Auch sein Bruder Lagari Hasa, der die erste Trägerrakete gebaut, mit ihr geflogen und dank einer weiteren Erfindung, dem Vorläufer des Fallschirms, wieder heil gelandet ist, wird in der europäischen Fachliteratur nur selten erwähnt. Beide Osmanen realisierten ihre Experimente in einer Zeit, als sich Europa dreissig Jahre bekriegte und kein Gedanke an Flugvorstellungen existierte, ausser vielleicht bei Galileo Galilei, der sich für den freien Fall interessierte.

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seeing is believing

Die Vorstellungskraft für das Fliegen war auf die Vogelwelt und das Jenseits beschränkt. Ein orientalischer Flugbegriff, wie ihn beispielsweise Pier Paolo Pasolini in einer Episode seiner Mythentrilogie anhand eines fliegenden Pferdes darstellte, konnte im Abendland kaum praktische Folgerungen erzeugen. Hingegen wurden flugtaugliche Hexen beispielsweise in der Schweiz noch bis Ende des 18. Jahrhunderts verbrannt. Und noch 1880 wurde der begnadete Alphonse Pénaud belächelt und seine Problemlösung des aviatischen Vortriebs durch die Erfindung des Gummimotors verkannt. Erst die mediale Verbreitung der Flugexperimente Otto Lilienthals durch wissenschaftliche Fotodokumente machten den Fluggedanken in einer breiteren Öffentlichkeit nachvollziehbar und dadurch erst realisierbar. Lilientahls Erfolge sind ohne den Bildpionier Ottomar Anschütz nicht vorstellbar. Fliegen ohne Vorstellungshilfe ist undenkbar. Fliegen ist nichts anderes als eine wiederholbare Realisation von Fluggedanken. Fliegen ist eine intellektuelle Überwindung der Schwerkraft. Flugrelativität bedeutet, dass nichts denkbar ist, was nicht fliegen kann.

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Der Traum vom Fliegen
Ausstellung | Fluglabor | Flugtage | Führungen | Vorträge
04. März – 08. Mai 2011

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Zur Ausstellung erscheint das Begleitbuch „Von Pionieren, Piloten und Schamanen. Kulturgeschichte und Technologien des Fliegens“, edition AZUR

greenway aircross

25. September 2010


urbanbio

Der Tierbestand in den Städten verändert sich und nimmt kontinuierlich zu. Sah man früher mehr Pferdefuhrwerke auf den Strassen und Eichhörnchen in den Gärten, trifft man jetzt öfter auf Füchse, Waschbären, Kaninchen und andere Wildtiere, die in der urbanen Umgebung Nahrung und Unterschlupf finden. Auch Vögel bevorzugen Reiserouten durch besiedelte Gebiete, in denen sie Futter- und sichere Schlafplätze finden. Auch immer mehr ausgesetzte Haustiere streunen durch die Grünflächen, so dass die Wildpopulation in den Städten insgesamt zugenommen hat.

domestics

Neben der konventionellen Haustierhaltung von Hunden und Katzen oder Kleintieren wie Hamster, Zierfischen oder Sittichen entstehen vermehrt städtische Landwirtschaftsprojekte mit Bienenvölkern, Kaninchenzuchten und Hühnerhöfen auf begrünten Dächern oder Brachflächen. In solchen Anlagen müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit Zuchtvieh und Wildtiere nebeneinander leben können, ohne dass die Gans vom Fuchs gestohlen wird.

interurbans

Urbane Biotope mit Revieren verschiedener Arten stellen die Planer vor neue logistische Aufgaben, um ganzjährig geschützte Lebensstätten für die regionale biologische Vielfalt zu ermöglichen. Schon Menschen und Tiere haben unterschiedliche Bewegungsbedürfnisse, die aufeinander abgestimmt werden müssen, aber auch Stadtwild folgt anderen Gewohnheiten als Haustiere oder Zugvögel. Urbane Biotope erfordern interne Verkehrslösungen und sichere Übergänge zu den öffentlichen Verkehrssystemen.

greenway aircross

ist ein Logistiksystem für artspezifische Siedlungen mit Landeplätzen für Haus- und Gasttiere, Stadtwild und Zuchtvieh. Die experimentellen Biotope sind sowohl regionale Knotenpunkte eines internationalen Flugsystems für anspruchsvolle Tiere und ihre Liebhaber, als auch Observatorien mit artentypischen Features zur optimalen Verbindung der Bewohner und Gäste.

animalescort

greenway aircross
plan project 10
dqe halle, heliosstrasse 35-37, köln ehrenfeld
eröffnung freitag, 24.09. 18-22 uhr
25.09. – 01.10., 13 – 21 uhr
design quartier ehrenfeld sabine voggenreiter
www.d-q-e.net

ornithoport hamm

22. August 2010

Vogelflughäfen stellen eine interessante Marktnische im internationalen Luftverkehr dar. Die Zuwachsraten liegen seit der Markteinführung voriges Jahr im zweistelligen Bereich mit Aufwärtstrend. Der Grund für diesen Erfolg liegt in der grossen Nachfrage.

Der internationale Vogelflughafen Hamm ist der modernste Ornithoport Europas. Er ist ein herausragendes Beispiel für die internationale Vernetzung mit ingold airlines* supplement service. Ornithoports sind experimentelle Biotope und Observatorien mit artsenspezifischen Features für anspruchsvolle Flugtiere und ihre Liebhaber zur optimalen Verbindung der Bewohner und Gäste.

* ingold airlines betreibt als Unternehmung des Logistikkonzerns ingold universal enterprises einen umfangreichen Supplementservice im Ergänzungsluftverkehr und entwickelt Substitutionen im Rohstoff- und Lebensmitteltransfer. Seit vielen Jahren engagiert sich die Airline für die internationalen Tierrechte und den Artenschutz. Dem Fluggast Tier hat sie sich bereits vor Jahrzehnten angenommen und den weltweit einzigartigen Service “animal escort” entwickelt.

oh-02

bosporus

25. Mai 2010

Attraktion Engpass
Hindernisse stellen Herausforderungen dar. Wo das Durchkommen erschwert ist, gibt es Stau und Standzeit. Brückenköpfe, Fährhäfen, Talsperren und andere Netzknoten sind nicht nur Anlaufstellen für Abkürzungen, sondern auch interessante Kontaktbereiche. Die Anziehungskraft solcher Orte besteht nicht nur darin, Hürden zu überwinden und Zeit zu sparen, sondern ebenso aus der Möglichkeit, fremde Menschen zu begegnen, Waren zu tauschen, Neuigkeiten zu erfahren.

galatabrücke

Zeugungen und Zeugnisse
Wenn keine Fähre geht oder die Brücke repariert wird, gibt es Reiseaufschub. Jede Unterbrechung schafft Marktchancen, denn Reisende sind nicht nur müde, hungrig und durstig, sondern auch einsam und fern von zu Hause, brauchen Auskünfte, Zuwendung, Hilfe und Nachtlager. Viele Kinder, Dynastien und Konzerne sind aus solchen  Zufallsbekanntschaften entstanden. Manche haben auch ihr Vermögen verspielt, den Verstand verloren oder die Gesundheit ruiniert. Je länger sich die Wartezeiten an einem Streckenabschnitt gestalten, desto ausführlichere Legendenentstehen zu diesem Ort, was wiederum seine Attraktivität steigert.

beyoglu

Istanbul
Viele bedeutende Städte liegen an solchen Wechselstellen und haben sich als bedeutende Handels- und Dienstleistungszentren entwickelt. Istanbul ist  einer der meistfrequentierten Logistikknoten der Welt. Die Bosporusmetropole verbindet seit bald drei Jahrtausenden Land-, Wasser-, Luft- und Informationswege in unzähligen Parallelsystemen, die sich einer zentralen Lenkung entziehen, aber trotzdem fliessend miteinander funktionieren. Selbst Zugvögel bevorzugen die Meerenge für ihre Passagen und die Artenvielfalt in der Weltstadt ist bedeutend grösser als im kargeren Hinterland. Vögel und Fische finden in dem urbanen Umfeld nicht nur genügend Nahrung, sondern ideale Brutvoraussetzugen und sozoikulturelle Chancen. Der zukunftsweisende Flug der Mehlschwalben hat sich nachweislich am Bosporus entwickelt, die Wappentauglichkeit von Fischen, Vögeln und Reptilien ist durch  thrakische Bronzefunde belegt.

evrupa

Die Regionen der Welt
Der Donau-Bosporus-Skylift ist eine Regionalverbindung zwischen der Neustädter Donaulandschaft und Istanbul, einer der Kulturhauptstädte Europas 2010. Die Luftverbindung über den Hienheim-Hub zum goldenen Horn haben bis Jahresende zwar bereits mehr als 15.000 Passagiere in Anspruch genommen, doch sind die Tage dieser Ausnahmelizenz gezählt. Ab März 2011 wird der Bosporus Skylift von Berlin aus bedient. Die Verbindung deutscher Provinzen über eine zentrale Bundesweiche erhält damit ein deutliches politisches Signal. Der Spree-Bosporus-Skylift ist ein Bekenntnis zu Neugier und Aufgeschlossenheit.

baltic hydro aviation

29. März 2010

Internet 3.0 mit Wasseranschluss:
Das Kuratorium zur Förderung des Wasserflugverkehrs in Schwerin und dem baltischen Raum setzt markante Zeichen

“Kommunikation fördern und Entwicklungschancen sichtbar machen.”
Diedrich Baxmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Mecklenburg-Schwerin

“Nach den Sternen greifen wir morgen. Heute kommunizieren wir durch ingold airlines mit der ganzen Welt.”
Dr. Dirk Blübaum, Direktor der Schweriner Museen

“Der Seadrome ist eine virtuelle Plattform für Freifluggedanken.”
Doris Blübaum, Kunsthistorikerin

“Fliegen interessiert mich nicht als Fortbewegung, sondern als Geisteshaltung. Wünsche und  Ideen müssen fliegen lernen, damit sie der Schwerkraft der Sachzwänge überhaupt entkommen können.  Fliegen ist Kursbestimmung auf der Landkarte der Möglichkeiten. Etwas Besseres als ein Wunschflughafen, der Ideen und Menschen verbindet, kann Schwerin gar nicht passieren.”
Michaela Christen,  Pressesprecherin für die Landeshauptstadt Schwerin

“Eine Stadt, die Landeplätze für jede und jeden bietet. Eine Stadt zum Wohlfühlen und Bleiben. Auf die kleinste  und schönste Landeshauptstadt in Deutschland zu fliegen, fällt nicht schwer. Wenn ein Wasserflughafen beim Landen  und Festmachen hilft – warum nicht?”
Angelika Gramkow, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin

“Ohne Flug keine Landung.”
Axel Höhn, Zukunftswerkstatt für nachhaltige Arbeitsprojekte und Baudezernent von Schwerin 1990-2002

“Ist Schwerin der richtige Ort für einen Wasserflughafen?”
Prof. dipl.-Ing. Joachim Andreas Joedicke, Architekt und Professor an der Hochschule Wismar, plant mit Studenten und ingold airlines Wasserflugplätze für Schwerin und den baltischen Raum.

“Wasserflugpioniere treten in Mecklenburg-Vorpommern in 100-jährigen Intervallen auf
(Fokker 1910-1914; Ingold 2010 – ??)
Dr. Bernd Kasten, Stadtarchivar

“Theaterflüge für ein breiteres Publikum!”
Lutz Kreisel, Szenische Raumkunst, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

“Durch den Hub von virtual Airlines in Schwerin werden wir zum weltweiten Zentrum der Netzwerke und Ideenschmieden und erhöhen somit die Attraktivität des Standortes.”
Frank Leisten, Invest in Mecklenburg-Vorpommern GmbH,

“Ein Lichternetz als Zeichen für lokale und globale Verbindungen.”
Torsten Moennich, Stadtsparkasse Schwerin

“Zukunftsträume – die internationale Welt zu Gast im Seadrome Schwerin: Mit dem Wasserflugzeug vom Hudson, Bosporus und Canale Grande zum Ziegelsee! Wasserstädte verbinden sich zum “schwerin – new york – istanbul – venedig – water aviation network”.
Dr. Jörg Hammerschmidt, Luftverekehrsreferent der Landesregierung

“Oneway Ticket oder return back?
Martin Keil, Reinigungsgesellschaft, regt eine basisdemokratische Beteiligungsgesellschaft für die Nutzer des Wasserflughafens an

“Schwerin spielt eine bedeutende Rolle in der Wasserluftfahrt, die noch erhaltenen Anlagen wie die Fokker-Slipanlage sollten geschützt und gepflegt werden”.
Dr. Kathrin Moeller, Technisches Landesmuseum Wismar

“Der Seadrome rückt die Leichtigkeit des Seins in greifbare Nähe”.
Heidemarie Otto, Pressereferentin des Schweriner Museums

“Wunschflughafen: Der Fantasie Fflügel verleihen, die Grenzen von Zeit und Raum überwinden, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden”.
Dr. Kornelia Röder, Kunsthistorikerin und Leiterin des Kupferstichkabinetts

“Mythos Fliegen – Standortsförderung bedeutet Unternehmensbeflügelung”.
Claudia Schönfeld, Kuratorin von Schwerinbicke – Künstlersichten

“Das Projekt zur Entwicklung eines Wasserflugnetzes setzt sichtbare und nachhaltige Signale für die Nutzung von Mecklenburgs Grosser Freiheit”.
Dr. Ulrich Ivo von Trotha, Unternehmensberater

“Ab jetzt verbinde ich die Punke wie ich will”
Calvin zu Hobbes beim Malen nach Punkten.

“Das Komische ist in Wirklichkeit das völlig Normale”
Jean-Paul Gaultier beim Punkten nach Merkmalen.

Schwerinblicke – Künstlersichten
02. April – 04.Juli 2010
Staatliches Museum Schwerin

baltic hydro aviation

ein wasserflugplatz… wo man ihn braucht

10. März 2010

kurzstreckenflüge und natürliche landepisten -
ein neues verkehrskonzept in der ergänzungsluftfahrt

ingold airlines realisiert hoch individualisierte verkehrslösungen.
im baltischen raum entsteht ein feines, nutzerorientiertes kurzstreckennetz für wasserflugzeuge. die neuen hydro airports überzeugen als preiswerte und nachhaltigte ergänzungen der etablierten verkehrssysteme. über den reinen verkehrsnutzen hinaus erzeugen die massgeschneiderten wunschflugplätze einen beträchtlichen ökologischen und ästhetischen mehrwert.

•  individuelle und öffentliche punkt-zu-punkt verbindungen
•  supplement services zu destinationen ohne airport- oder eisenbahnanschluss
•  querverbindungen von hydro airports mit anderen transportmitteln
•  flugrouten über unbewohntem gebiet
•  umweltschonende installationen
•  persönliche reiseoptimierungen

nachhaltige technik für private wasserflugplätze

ingold airlines verfügt über ein breites spektrum an hochentwickeltem flugplatzequipment. der leistungskatalog beinhaltet neben der planung und dem bau ergonomischer fluganlagen auch eine kontinuierliche dokumentation und beratung im gesamten verkehrskontext. sowohl in der luft als auf dem wasser haben dabei die sicherheitsansprüche absolute priorität.

•     landschaftsplanung und gelände evaluation
•     ground equipment für sichere landungen unter allen wetterbedingungen
•     abfertigugs- und sicherheits-systeme
•     supplement- and liftax service anlagen
•     feste und mobile wasserflugplatz installationen
•     energie- und beleuchtungskomponenten
•     registrierung mit internationalem iata code

Wunschflugplätze für Wasserflugzeuge aller Kategorien – Interessiert?

email

rich news from schwerin

rich news from schwerin

analyse und folgerungen. ermittlung als motiv.

24. Februar 2010

Ein Phantom taucht auf, hinterlässt Spuren in der Schweiz, aber niemand hat es bisher wirklich gesehen. Die Vermutungen über seine Herkunft gehen in verschiedene Richtungen, die meisten führen ins Ausland. Verwirrung herrscht auch über seine Absichten und die Deliktsumme. Niemand gibt offen zu, dass etwas fehlt. Eine beiläufige Beobachtung verleitet jedoch zu Nachforschungen in ganz anderen Zusammenhängen. Die Verkettung vieler Zufälle ist offensichtlich beabsichtigt, denn durch die Untersuchung des Sachverhalts werden Erkenntnisse gewonnen, die erstaunliche Zusammenhänge aufdecken. Die unglaublichsten Methoden führen direkt zum Tatort.

Hochschule der Künste Bern
Y-Institut für Transdisziplinarität
workshop : hauptsache nebensache *
Februar bis Juni 2010
Auftakt, 26.02. 2010, 10.00 progr Bern, Studio 061 EG

ingold universal investigations

ingold universal investigations

* Nebeneffekte:
Unbeabsichtigte Auswirkungen, Nebenfolgen. Unerwartete Potenziale. Sie fallen oft durch eine Veränderung des Betrachterstandpunkts auf. Positive Neben­effekte können zu einer ausgeglichenen Bilanz beitragen. Verspätungen erzeugen beispielsweise einen Markt für Überbrückungsservice und Entertainment.

Spin-offs :
Unintentional consequences, side-effects.
Unexpected potential. They often become noticeable through a change in the observer’s viewpoint. Positive side effects can help balance the accounts. Delays, for instance, generate a market for interim services and entertainment.